Der Muskauer Faltenbogen

Der Muskauer Faltenbogen, eine eiszeitliche Endmoräne, ist in Mitteleuropa eine einmalige geologische Besonderheit und verdankt seiner Entstehung einem Zungengletscher. Ungeheure Kräfte bewirkten in der Eiszeit das tausend Meter hohe Gletschermassen sich in Bewegung setzten und Druck auf die Sand-, Ton- und Kohleschichten ausübten. Durch den gewaltigen Druck den der Gletscher auf diese Schichten ausübte, entstanden dann die „Schuppen und Falten“, die Kennzeichen des heutigen Faltenbogens. Der Faltenbogen, in seiner Form einem Hufeisen ähnlich, umfasst zu je einem Drittel Teile Brandenburgs, den Freistaat Sachsen und die polnische Republik. Er gehört zum Lausitzer Grenzwall und hebt sich deutlich als flacher bewaldeter Höhenzug von der übrigen Landschaft ab.

Strittmatter - Muskauer Faltenbogen, Bohsdorf und Umgebung

Natürliche „Gieser“ (Schluchten) und von der Natur zurückeroberte ehemalige Tagebau-Restmulden des vorigen Jahrhunderts bilden eine einzigartige Landschaft, die gut erkennbar zwischen Bohsdorf, Friedrichshain und Döbern ist. Geprägt wird seine Hügelkette durch auffällige Erhebungen wie der „Marienberg“ bei Groß Kölzig, dem „Horlitzaberg“, dem „Hohen Berg“ bei Döbern, dem „Spitzberg“ bei Reuthen.
Die wertvollen Rohstoffe, die an die Oberfläche gelangten, wurden für die Menschen zugänglich gemacht. Der Abbau von Braunkohle durch die Gruben „Julius“ bei Wolfshain,  Grube „Conrad“ Groß Kölzig und Grube „Felix“ in Bohsdorf stand im Vordergrund und wurde von ca. 1850 bis 1960 betrieben.
Als Baumaterial wurde Ton für die Ziegelindustrie genutzt und der Glassand für die  Glasindustrie in Friedrichshain, Döbern und Weißwasser.

Strittmatter - Das Schloss im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, Bohsdorf und Umgebung

Um dieses einmalig schöne Gebiet „Muskauer Faltenbogen“ für den Tourismus zu erschließen, wird in Zusammenarbeit mit Partnern aus Polen, dem Freistaat Sachsen und Brandenburg ein Konzept für die Zukunft erarbeitet.

Strittmatter - Link, Pfeil www.muskauer-faltenbogen.de

Aktuelles

28.03.2020
Das Museum bleibt noch geschlossene, aber der Frühjahrsputz erfolgt trotzdem.
 
22.02.2020
Bei der letzten Mitgliederversammlung im Juni 2019 schlug ein Mitglied dem Vorstand vor, bei der nächsten Messe in Cottbus teilzunehmen, um den Besucherrückgang in unserem Museum aufzuhalten und für uns zu werben.
 
09.02.2020
Die Stadt Neuruppin gedachte am 8. Februar in einer kleinen Festveranstaltung Eva Strittmatters, die zu den auflagenstärksten Lyrikerinnen der Gegenwart zählt.
 

Termine

04.04.2020 | Literaturcafé 14 Uhr | Literaturscheune Strittmatter-Hof
Dr. Schemel stellt den Meißner Künstler Lothar Sell vor.

13.06.2020 | Mitgliederversammlung und Hoffest | Literaturscheune Strittmatter-Hof
13 Uhr Mitgliederversammlung / 15 Uhr "Gedichte liest kein Schwein" - musikalisch-literarisches Programm mit Matthias Stark, Michael Gätke und Jens Opitz

Kontakt

Erwin-Strittmatter-Verein e. V.
Dorfstraße 35, OT Bohsdorf
03130 Felixsee
Telefon: (03 56 98)  2 21  |  Fax: (03 56 98) 85 94 27 
bohsdorf@strittmatter-verein.de

Öffnungszeiten des Ladens
Montag bis Mittwoch 

geschlossen
Donnerstag und Freitag
13.00 bis 16.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag sowie an Feiertagen
11.00 bis 16.00 Uhr (April bis Oktober)

Von November bis Ende März bleibt der Laden geschlossen, Terminabsprache per Telefon oder E-Mail möglich.


 
   
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